Die Stadt Lörrach plant 500 neue Wohnungen auf dem Salzert - wir möchten mitreden!

Die Wohnraumoffensive der Stadt Lörrach sieht vor, bis zum Jahr 2025 über 2500 neue Wohnungen zu schaffen, mehrheitlich mehrgeschossig und für einkommenschwache Bürger.  Geplant sind mehr als 500 Wohnungen alleine auf dem Salzert! Die Bürgerinitiative Salzert möchte zum Nachdenken anregen, mitreden und das Projekt kritisch hinterfragen. Machen Sie mit!

 

Unsere Argumente:



Bevölkerungs-entwicklung:

 

Die Statistik spricht dagegen!

 

 

Klima in Lörrach:

Durch das Neubaugebiet wird Lörrach die Kaltluftzufuhr abgeschnitten!

Verkehr: Wie sollen Wallbrunn-strasse + Stetten täglich über 500 Fahrzeuge mehr verkraften?

Finanzierung: Wie kann sich die Stadt dieses weitaus teuerste aller Vorhaben leisten?

 

Infrastruktur:Wenn die Stadt so rasant wachsen soll, wie kann die Infrastruktur mithalten?



Hochwasser-schutz:

6 Hektar versiegelte Fläche mehr führen zu Überschwem-mungen im Tal!

Naturschutz: Der Rotmilan brütet am Salzert, die geschützten Arten Zwergfleder-

maus und Feldhase verlieren ihren Lebensraum!

Naherholung: Blühende Felder, Wiesen und Obstbäume werden zubetoniert...

 

 

Wohnqualität: 

Doppelte Risikobewertung - wie gehen wir damit um?

 

 

Alternativlos?

 

Von wegen!

 

 

 

 

 



Download
Wohnraumoffensive.HA-20.06.2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.1 MB

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Markus Back (Freitag, 11 August 2017)

    Ist man sich bei der Stadt Lörrach eigentlich bewusst, dass die Bevölkerungsentwicklung in Baden-Württemberg trotz Zuwanderung spätestens ab 2024 rückläufig sein wird! Und was für (Sozial-) Wohnungen werden dann wohl als erstes leer stehen, wenn das Angebot grösser als die Nachfrage sein wird? Genau, solche unter Hochleitungsspannungen und in unmittelbarer Nähe zur Autobahn. Mir scheint es fast so, als wolle die Stadt im vorauseilenden Gehorsam, wem gegenüber auch immer, etwas am Bürgerwillen vorbei mit Gewalt übers Knie brechen. Oder liege ich womöglich total falsch und es will sich nur jemand ein Denkmal setzen? Die Verantwortlichen im Rathaus wären gut beraten, einmal zu schauen, wie andere Städte im Landkreis dieses Problem lösen, ohne dabei weiteren Boden zu versiegeln.